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Zinsen für Dispokredite endlich begrenzen

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Initiativen zur Zinsbegrenzung von Dispositions- und Überschreitungskrediten“  (Drs.: 7/886) erklärt die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt: 

„Die Antwort der Landesregierung ist enttäuschend. Die Banken leihen sich zum Nulltarif Geld und die Verbraucher müssen unverändert hohe Zinsen für Dispokredite bis zu 12,35 % zahlen. Von der Niedrigzinsphase profitieren damit allein die Banken. Und die Landesregierung unternimmt dagegen nichts. Die Einführung eines Zinsdeckels würde helfen. So könnten die Zinsen für Dispositionskredite auf maximal fünf Prozentpunkte über dem  Basiszinssatz  begrenzt werden.

Die Landesregierung sieht keinen Handlungsbedarf, meine Fraktion schon. Deswegen werden wir nach der Sommerpause eine Initiative in den Landtag einbringen, der die Landesregierung erneut auffordert, die Verbraucher endlich vor überhöhten Zinsen zu schützen. Die Banken werden von allein nie tätigt werden. Wir brauchen eine gesetzliche Lösung.“

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