Wir bleiben dran – Schulsozialarbeit endlich sichern!
Zur Ablehnung des Dringlichkeitsantrages „Schulsozialarbeiter nicht im Regen stehen lassen – Konzept zur dauerhaften Sicherung der Schulsozialarbeit in Mecklenburg-Vorpommern unverzüglich vorlegen“ heute im Landtag erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:
„Mit der Ablehnung werden die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter und damit auch alle Kinder an den Schulen des Landes im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen. Das ist an Ignoranz nicht zu überbieten. Die neue, alte Landesregierung hat bis heute weder Sofortmaßnahmen für die Rettung der akut gefährdeten Stellen veranlasst, noch hat sie ein dauerhaft tragfähiges Konzept für die Schulsozialarbeit im Land in Aussicht gestellt. Auch die Koalitionsvereinbarung bleibt diesbezüglich vage. Die Finanzierung bleibt weiterhin ungewiss. Klar ist, dass EU-Mittel allein nicht ausreichen, um die Schulsozialarbeit auf Dauer zu sichern.
Meine Fraktion fordert, umgehend die von der Streichung bedrohten Stellen zu retten, die Schulsozialarbeit langfristig und flächendeckend als Regelangebot sicherzustellen, gesetzlich zu verankern und auskömmlich durch das Land zu finanzieren. Für die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter müssen gesicherte Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Nicht nur für eine bessere Planbarkeit, sondern auch für die vertrauensbasierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind langfristige Perspektiven durch entfristete Verträge und eine angemessene, tarifliche Bezahlung der Fachkräfte unerlässlich. Wir bleiben dran!“
