Schulsozialarbeit zukunftsfähig aufstellen
Die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, hat sich heute mit der Regionalsprecherin des Landesfachverbandes Schulsozialarbeit M-V, Katja Falkenberg, getroffen, um über die Ziele für die Schulsozialarbeit in den kommenden Jahren zu beraten. Im Mittelpunkt standen dabei die inhaltliche Ausrichtung und die finanzielle Absicherung der Schulsozialarbeit.
„Wir waren uns einig darüber, dass bei der Schulsozialarbeit die Bedarfe und nicht die Finanzen im Vordergrund stehen müssen“, erklärte Frau Bernhardt am Freitag. So sei es auch gesetzlich festgeschrieben, allerdings drifteten Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Nach Angaben von Frau Falkenberg bestünde allein in der Hansestadt Rostock ein Mehrbedarf für Schulsozialarbeit an fünf Schulen, darunter die Förderschule für Kinder mit geistiger Behinderung. „Die Linksfraktion arbeitet bereits an einer Lösung dieses Problems, wenn ein begründeter Bedarf
vorliegt, dann muss es unabhängig von den Finanzen eine Möglichkeit geben.“
Derzeit würden auf Landesebene die Empfehlungen für Schulsozialarbeit überarbeitet, hierzu leiste der Landesfachverband fachliche Zuarbeit. „Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Schulsozialarbeit bei der Weiterentwicklung von Ganztagsschule und inklusive Schule“, so Frau Bernhardt. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Berufsorientierung in den kommenden Jahren unter Einbeziehung von Kooperationspartnern der Wirtschaft. „Auch meine Fraktion wird sich aktiv in die Überarbeitung der Empfehlungen einbringen.“
