Skip to main content

Schluss mit der Sparschweinerei bei der Jugendverbandsarbeit!

Zur Demonstration „Schluss mit der Sparschweinerei – Gute Bezahlung für gute Arbeit“ des Landesjugendrings heute in Schwerin erklärt die jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt: 

„Zu Recht fordert der Landesjugendring die Dynamisierung der Verbandsförderung für die Jugendverbände im Doppelhaushalt 2018/2019. Seit Jahren sind die Mittel für den Landesjugendplan, aus dem unter anderem die hauptamtlichen Mitarbeiter der Landesjugendverbände gezahlt werden, eingefroren. Eine tarifliche Entlohnung ist deshalb nicht mehr möglich. In der Folge sind die Mitarbeiter ständig auf der Suche nach weiteren Einkünften aus Projekten. Derartige Bedingungen für die Jugendarbeit sind nicht länger hinnehmbar. Für verlässliche Strukturen ist eine ausreichende Finanzierung erforderlich.

Doch anstatt endlich nachzusteuern, sieht der Entwurf der Landesregierung für den Doppelhaushalt in der Jugendverbandsarbeit lediglich ein ‚Weiter so' vor. Das leistet Niedriglöhnen und prekärer Beschäftigung Vorschub! Der von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ausgerufene Kampf gegen den Niedriglohn wird so zum blanken Hohn. Die Landtagsfraktionen müssen hier nachbessern und die Jugendverbandsarbeit auf sichere Füße stellen. Meine Fraktion wird sich in den anstehenden Beratungen entsprechend dafür einsetzen.“

Zurück zum Kopf der Seite