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Schabernack braucht gesicherte finanzielle Basis

Die Linksfraktion gratuliert der Bildungseinrichtung „Schabernack – Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe e.V.“, die morgen ihr 20-jähriges Bestehen feiert. „Schabernack ist als staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung mit einer breiten Angebotspalette in MV nicht mehr wegzudenken“, erklärte die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, am Dienstag in Schwerin. Die Angebote richteten sich an die Praktikerinnen und Praktiker sowie alle politischen und gesellschaftlichen Kräfte, die in der Kinder- und Jugendhilfe Verantwortung tragen. „Die Institution ist für Weiterbildung, den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie die Vernetzung unverzichtbar geworden.“ 

Angesichts der landesweiten großen Bedeutung der Bildungsstätte sei deren finanzielle Ausstattung unzureichend. „Mit der von der Landesregierung übertragenen Aufgabe der Fortbildung für die Fachkräfte der Kinder-  und Jugendhilfe obliegt die Förderung dem Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales“, so Frau Bernhardt. Diese sei seit Jahren nicht den erforderlichen Bedarfen angepasst worden. So seien unter anderem durch die erforderliche personelle Aufstockung und die Tariferhöhung von 2013/2014 zusätzliche Kosten entstanden. Entstandene Defizite könnten nicht ausgeglichen, notwendige Rücklagen nicht gebildet werden.

 

 

„Die Landesregierung ist in der Verantwortung, die finanzielle Schieflage zu beheben“, sagte Frau Bernhardt. Es sei eine Pflichtaufgabe, ausreichend und qualitativ hochwertige Fortbildung für die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen. „Es ist Zeit zu handeln, die Fortbildungsbedarfe werden auch in den kommenden Jahren als sehr hoch eingeschätzt.“

 

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