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Qualitätsoffensive in den Kitas starten

Zur aktuellen bundesweiten Studie der Bertelsmann-Stiftung „Kita-Qualität in Deutschland – Was wünschen sich Eltern?“ erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Ergebnisse zeigen, dass in den Kitas dringend gehandelt werden muss. Sie bestätigen eindrucksvoll, dass unsere Forderungen, die wir bereits seit langem im Parlament und außerhalb erheben, richtig sind. Sie müssen deshalb bei der anstehenden Novellierung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG) im kommenden Jahr berücksichtigt werden. Neben bundesweiten Standards beim pädagogischen Personal, der Erzieherausbildung sowie beim Essen wünschen sich nahezu alle Eltern Entlastung bei der Finanzierung der Kinderbetreuung sowie eine grundsätzliche Qualitätssteigerung.

Zwei Drittel der Eltern in M-V empfinden die Beiträge für die Betreuung ihrer Kinder als zu hoch, sie fühlen sich dadurch in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Im Bundesvergleich haben die Haushalte in M-V durchschnittlich das geringste Einkommen, die Elternbeiträge schlagen deshalb besonders deutlich zu Buche. Ziel muss es sein, die Betreuung und Bildung der Kinder für die Eltern kostenfrei zu machen. Dringend notwendig ist auch die Absenkung der Fachkraft-Kind-Relation, damit Kinder tatsächlich die bestmögliche Förderung erhalten.

Mit der Novellierung des KiföG MV muss das Finanzierungsmodell für die Kinderbetreuung im Land umgestellt werden. Erforderlich ist eine verlässliche Qualität, Erzieherinnen und Erzieher brauchen Entlastung sowie bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Eltern müssen tatsächlich und nachhaltig entlastet werden. Auch mit Blick auf die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben ist dies unerlässlich.“

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