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Probleme bei Erziehungs- und Familienberatung nicht ignorieren

„Wie aus der Antwort auf meine Kleine Anfrage ‚Erziehungs- und Familienberatung‘ (Drs. 6/2044) hervorgeht, blendet Sozialministerin Schwesig die herrschenden Probleme in diesem Bereich einfach aus“, erklärte die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, am Dienstag in Schwerin. 

„In einem Eckpunktepapier der Landesfachinitiative für Erziehungs- und Familienberatung werden Mängel am bestehenden Beratungssystem aufgelistet, aber die Landesregierung sieht sich nicht in der Pflicht, diese zu beseitigen“, sagte Frau Bernhardt. Zugleich lägen ihr „keine Hinweise vor, dass die Erziehungs- und Familienberatung unterdurchschnittlich ausgebaut ist“. Dabei ist im Eckpunktepapier, aber auch in der Fachliteratur nachzulesen, dass hier im Land nicht einmal die erforderliche Besetzung mit erfahrenen Fachkräften gewährleistet ist. 

„Ich fordere die Landesregierung auf, den Ausbau der Beratungsstellen voranzutreiben und die Landesfachinitiative in ihrer Arbeit zu unterstützen. Alle Familien haben einen Anspruch auf Erziehungsberatung. Das Land muss sicherstellen, dass sie diesen geltend machen können“, so Frau Bernhardt.

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