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Opferambulanzen müssen gestärkt werden

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Opferambulanzen an den Rechtsmedizinischen Instituten des Landes“(Drs. 7/99) erklärt die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Gegenwärtig wird in Rostock und Greifswald jeweils nur eine halbe Stelle bereitgestellt. Das wird dem tatsächlichen Bedarf bei weitem nicht mehr gerecht.

In den vergangenen Jahren hat die Inanspruchnahme der Opferambulanzen stark und kontinuierlich zugenommen. Allein 2016 ist die Zahl der Menschen, die das Angebot der Beurteilung einer Verletzung genutzt haben, um fast ein Drittel gestiegen. Entsprechend sind auch die geleisteten Stunden und die in Ausübung der Tätigkeit gefahrenen Kilometer gestiegen.

Diese Anstiege sind kein vorübergehendes Phänomen, sondern resultieren aus der zunehmenden Bekanntheit dieses Angebots. Zukünftig ist ein weiterer Anstieg der Inanspruchnahme zu erwarten. Meine Fraktion fordert deshalb die Landesregierung auf, die Mittel für diese wichtige Leistung mindestens zu verdoppeln. In Rostock und Greifswald muss jeweils ein volle Stelle vorgehalten werden.“

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