Nicht egal: Teilhabe und Mitspracherechte von Jugendlichen stärken
Zur Vorstellung desSocial-Media-Projekts „nicht-egal“, die in der kommenden Woche unter dem Dach der Kampagne „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ startet, erklären die kinder- und jugend- Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, und Tobias Stöter, derzeit Schülerpraktikant in der Linksfraktion:
Bernhardt: „Es ist enorm wichtig, Jugendliche gesellschaftlich zu beteiligen, Mitsprache zu ermöglichen und dabei zeitgemäße Wege zu gehen. Das Projekt spricht junge Menschen gezielt im Internet an, sie können sich dort an moderierten Debatten beteiligen und über kontroverse Themen abstimmen.
Das Projekt kann nicht nur dazu beitragen, die Debattenkultur im Internet zu verbessern, sondern auch das Interesse der jungen Menschen an Politik und Gesellschaft zu wecken. Meine Fraktion begrüßt deshalb die Kampagne als eine Möglichkeit, die Mitsprache von Jugendlichen zu stärken.
Umso unverständlicher ist die Ablehnung unseres Antrages im Landtag, in dem wir auf der vergangenen Sitzung gefordert hatten, die Ergebnisse des mehrtägigen Projekts ‚Jugend im Landtag‘ zu bündeln, auszuwerten und konkrete Handlungsempfehlungen für die Landespolitik abzuleiten. Hier haben SPD und CDU erneut ein gutes Stück Glaubwürdigkeit verloren, zumal die Jugendlichen selbst von der Politik einfordern, ernst genommen zu werden.“
Stöter: „Durch die Einbindung in die Politik würde Jugendlichen das Gefühl vermittelt, gleichberechtigt zu sein. Es würde ein grundlegendes Verständnis geschaffen werden. Jugendlichen könnte gezeigt und verdeutlicht werden, wie das politische System Deutschlands funktioniert und welche Rechte und Möglichkeiten es gibt, sich Gehör zu verschaffen und seine Meinung durchzusetzen. Kinder und Jugendliche können sich so auch einen eigenen Standpunkt bilden, anstatt lediglich die Meinung etwa der Eltern zu übernehmen.“
