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Landesweite Interessenvertretung der Kinder- und Jugendarbeit gegründet

Zum heutigen 1. Plenum der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Kinder- und Jugendarbeit, auf dem sich Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft und Interessierte über das Selbstverständnis der LAG sowie deren Arbeitsweise und Vorhaben verständigt haben, erklärt die kinder-,jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

 

„Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendarbeit MV heute zu einem ersten Plenum getroffen hat. In der Kinder- und Jugendarbeit liegt in MV einiges im Argen. Seit 1997 sind das Kinder- und Jugendfördergesetz M-V und die dazugehörigen Verordnungen unverändert. Die Landeszuweisungen an die Landkreise und kreisfreien Städte richten sich allein nach der Anzahl der 10- bis 26-Jährigen. Da diese Anzahl seit Jahren sinkt, sanken auch die Zuweisungen an die Landkreise und kreisfreien Städte. Letztere sind finanziell nicht in der Lage, die fehlenden Mittel auszugleichen. Es ist ein weiterer Abbau von Einrichtungen in der Kinder- und Jugendarbeit zu befürchten. Da helfen auch keine außergesetzlichen Finanztitel im Landeshaushalt, so wie im Landeshaushalt 2014/2015 geschehen.

 

Kinder- und Jugendarbeit braucht endlich verlässliche Rahmenbedingungen. Deshalb bedarf es einer starken Interessenvertretung für die Kinder- und Jugendarbeit auf Landesebene. Ich wünsche der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendarbeit viel Erfolg und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

 

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