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Koalition verweigert Betreuungswesen erforderliche Aufmerksamkeit

Mit Unverständnis reagiert die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, auf die Ablehnung des Antrags „Rechtliche Betreuung auch zukünftig sicherstellen“: 

„Es ist unbegreiflich, dass SPD und CDU die Augen vor der Realität verschließen und sich weigern, dem Betreuungswesen die erforderliche Aufmerksamkeit zu widmen. Die Bevölkerung in unserem Land wird immer älter und das Betreuungswesen zunehmend wichtiger. Die Tätigkeit von ehrenamtlichen Betreuern,  Betreuungsvereinen und Berufsbetreuern muss viel stärker gewürdigt und für die Zukunft gestärkt werden.

In der Praxis zeigt sich, dass das ganze System der Betreuung verbessert werden muss und verbessert werden kann. Das betrifft sowohl die Vernetzung der Akteure als auch das Vergütungssystem. Jede und jeder kann irgendwann auf Betreuung angewiesen sein. Es ist unsere Aufgabe eine qualitativ hochwertige Betreuung im Land sicherzustellen. Der heutige Antrag wäre die Chance dazu gewesen, die von den Koalitionären ausgeschlagen wurde.“

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