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Jugendliche tatsächlich ernst nehmen

Auf Antrag der Linksfraktion wurde heute im Sozialausschuss die Auswertung  von „Jugend fragt nach“ sowie der „2. Generationendialog M-V“ beraten. Dazu erklärt die kinder-, jugendpolitische Sprecherin, Jacqueline Bernhardt: 

„Jugendliche wollen mitbestimmen, sie wollen ernst genommen und beteiligt werden. Deshalb sind die Veranstaltungen im Rahmen von ‚Jugend im Landtag‘ und ‚Jugend fragt nach‘ so enorm wichtig. Hier kommen Jugendliche mit den Abgeordneten des Landtages ins Gespräch und sie können direkt mit den Politikerinnen und Politikern ihre Forderungen besprechen.

Allerdings ist es nicht nur wichtig, miteinander zu reden. Die Forderungen müssen auch ernst genommen und wenn nötig und möglich umgesetzt werden. Meine Fraktion setzt sich seit langem mit der Lage von Kindern und Jugendlichen im Land auseinander und streitet für erforderliche Verbesserungen. Im vergangenen Jahr haben wir deshalb auch gefordert, eine Enquetekommission ‚Jung sein in MV‘ einzusetzen, um alle Facetten zu beleuchten. Leider ist dies an den Stimmen von SPD und CDU gescheitert.

Zumindest wird ab Januar 2018 eine Anhörungsreihe im Ausschuss stattfinden. Eines ist aber schon heute klar: Die Projekte für Beteiligung müssen weiter bestehen und fortentwickelt, die von Jugendlichen erhobenen Forderungen regelmäßig in den Fachausschüssen diskutiert werden. Die Erweiterung des Formates ‚Generationendialog‘ um andere Personengruppen ist eine Anregung, die meine Fraktion unterstützt.“

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