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Jugendliche ernst nehmen, Teilhabe ermöglichen, Jugendarbeit sichern

Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August fordert die jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU auf, endlich wirksame Schritte zur Verstetigung der Kinder- und Jugendarbeit in MV zu unternehmen und so die Voraussetzungen für eine chancengleiche Teilhabe aller Kinder und Jugendlicher zu gewährleisten.

„Kinder und Jugendliche sind für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Sie müssen die Möglichkeit haben, gleichberechtigt an ihr zu partizipieren und sie entsprechend ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen auch mitzugestalten“, erklärte Frau Bernhardt am Freitag. Dafür seien nachhaltige Fördermaßnahmen in den Bereichen Bildung, Gesundheit sowie Kinder- und Jugendhilfe erforderlich. „Hier gibt es keine Einsparpotenziale, die Kommunen müssen finanziell ausreichend für die flächendeckende und bedarfsgerechte Förderung der Kinder und Jugendlichen ausgestattet werden.“ 

Auch eine Novellierung des Kinder- und Jugendfördergesetzes (KJFG) sei für die Weiterführung der Jugendarbeit dringend erforderlich. „Die Förderung muss auf die 6- bis 10-jährigen ausgeweitet werden, sonst wird sie in den kommenden Jahren noch weiter abschmelzen.“ 

Um die wichtige Jugend- und Schulsozialarbeit dauerhaft sicherzustellen, müssen bereits heute neue Konzepte entwickelt werden. „Eine Förderung über ESF-Mittel ist fachlich unzureichend und dauerhaft nicht möglich. Die Jugendlichen brauchen verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, die ihre Sorgen und Bedürfnisse ernst nehmen, sie beraten und unterstützen“, sagte Frau Bernhardt.

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