Jugendgeschichtstag: Wer Vergangenes versteht, kann Zukunft gestalten
Zum diesjährigen Jugendgeschichtstages in M-V erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:
„Der Jugendgeschichtstag ist ein gelebtes Beispiel für das Engagement und die Beteiligung von Jugendlichen. Die über 200 jungen Menschen, die sich sehr kreativ mit der Geschichte ihrer Regionen auseinandergesetzt haben, verdienen ein großes Lob. Die Ergebnisse sind heute im Schweriner Schloss zu bestaunen.
Die Projektmesse zeigt eindrucksvoll, wie spannend und vielfältig Geschichte ist und wie gewissenhaft Jugendliche damit umgehen. Sie macht auch deutlich, wie ideenreich und klug sich Kinder und Jugendliche eigenverantwortlich einbringen – wenn man sie denn lässt und sie beteiligt.
Die Jugendlichen sind mit sehr unterschiedlichen Projekten auf Spurensuche gegangen und haben auch mit Zeitzeugen gesprochen. Damit leisten sie auch einen wertvollen Beitrag für eine bessere Verständigung zwischen den Generationen. Zugleich stärkt die Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte ihrer Region Demokratie und Toleranz. Nur wer Vergangenes versteht und einzuordnen weiß, kann Gegenwart begreifen und Zukunft gestalten.
Unter den Zeitenspringerinnen und -springern des Landes sind unter anderem der Demokratiebahnhof Anklam mit dem Projekt ‚Entdecke deine Stadt‘, die Falken aus Kröpelin mit dem Projekt ‚Musik an, Welt aus!‘ und die Theodor-Fontane-Schule aus Dobbertin mit ihrem Projekt ‚Volkstänze in Mecklenburg-Vorpommern früher und heute‘.
Ein großer Dank gilt auch dem Landesjugendring und dem Projekt Zeitensprünge in M-V, die das Geschichtsprojekt auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll umgesetzt haben.“
