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Jugend- und Schulsozialarbeit bedarfsgerecht ausbauen und sichern

Nach der heutigen Beratung mit Akteuren der Jugend- und Schulsozialarbeit in der Linksfraktion erklärt die kinder- und politische Sprecherin, Jacqueline Bernhardt: 

„Die Beratung hat erneut bestätigt, dass sich die Landesregierung stärker als bisher für die gleichberechtigte Förderung und den Ausbau der Jugend- und Schulsozialarbeit engagieren muss. SPD und CDU sind meilenweit hinter ihrer  Selbstverpflichtung zurückgeblieben, dass bis 2011 an jeder weiterführenden und beruflichen Schule eine Sozialarbeiterin bzw. einen Sozialarbeiter tätig sein soll. Auch die Ausweitung auf die Grundschulen ist ins Stocken geraten. Stattdessen sind Teilzeitstellen und unsichere Arbeitsplätze die Realität. Der Stopp der Fördermittel, der für einige Landkreise offenbar immer noch nicht aufgehoben ist, führt darüber hinaus dazu, dass die Beschäftigten auf ihrer Gehälter warten müssen. Das ist unverantwortlich. 

Jugendsozialarbeit an Schulen ist inzwischen unbestritten ein wichtiges, bewährtes Instrument, um Jugendliche zu unterstützen, ihren Alltag zu bewältigen. Dort, wo Schulen und Jugendhilfe gemeinsam Bedarfe feststellen, müssen diese auch durch den Einsatz von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern gedeckt werden. Das gilt auch für die Jugendsozialarbeit außerhalb der Schule. Das Land darf die Kommunen mit den Problemen nicht allein lassen, die auch Folge einer unzureichenden Finanzierung der Schulen und der Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche sind. Die Landesinitiative aus MV war einmal beispielgebend für die gesamte Bundesrepublik und wird nun zunehmend den Herausforderungen nicht gerecht. Sie verkümmert zusehends. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter brauchen verlässliche Perspektiven, sonst sind sie die nächsten, die abwandern.“

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