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Immer noch Förderstopp für Jugend- und Schulsozialarbeiter

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, wirft der Sozialministerin des Landes, Manuela Schwesig, vor, Beschäftigte und Träger in der Jugend- und Schulsozialarbeit anhaltend zu verunsichern und deren wichtige Arbeit dadurch zu gefährden, dass sie ihnen die zustehenden Mittel vorenthält.

„Nach uns vorliegenden Informationen ist der Stopp der Auszahlung der EU-Fördergelder im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für 62 Jugend- und Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter bis gestern nicht aufgehoben worden“, erklärte Frau Bernhardt am Freitag. Dies sei völlig inakzeptabel, zumal die Prüfungen bereits am 22. Januar ohne Beanstandungen abgeschlossen worden waren. „Wegen des Zahlungsstopps konnten die Löhne für die Fachkräfte nicht ausgezahlt werden, Beschäftigte und Träger fragen sich zu Recht, ob und wie sie ihre Arbeit fortsetzen können.“ 

„Vor diesem Hintergrund ist der Vorwurf der zuständigen Ministerin, die Linksfraktion schüre Ängste, verunsichere Träger und Beschäftigte und wolle politisches Kapital aus den Problemen schlagen, gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit“, sagte Frau Bernhardt. „Offenbar weiß die Sozialministerin immer noch nicht, wovon sie spricht. Ich fordere Frau Schwesig auf, umgehend zu klären und offen zu legen, wie viele Beschäftigte immer noch vom Förderstopp betroffen sind, und dort, wo die Prüfungen abgeschlossen wurden, umgehend die Auszahlung der Mittel zu veranlassen.“

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