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Fachkraftmangel bei den Erzieherinnen und Erziehern schnellstmöglich angehen

Zu der Informationsveranstaltung von Ministerin Birgit Hesse und Minister Mathias Brodkorb zur dualen Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin, Jacqueline Bernhardt: 

„Zu begrüßen ist, dass endlich auch die Landesregierung die Zeichen der Zeit erkannt hat und wahrnimmt, dass in den kommenden Jahren der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Kindertagesbetreuung stetig wachsen wird. Immer wieder wurde seitens der Landkreise und kreisfreien Städte signalisiert, dass der weiter steigende Fachkräftemangel bei den Erzieherinnen und Erziehern ein großes Problem darstelle. Bisher hat die Landesregierung weder auf die Signale der örtliche Ebene reagiert, noch auf unsere Anträge im Landtag zur Anpassung der Ausbildungsplatzplanung für Erzieherinnen und Erzieher.

Jetzt, kurz vor Ende der laufenden Legislaturperiode und kurz vor Beginn eines neuen Berufsschuljahres, erfolgt die Informationsveranstaltung und das Herangehen an das Problem. Viel zu spät.

Wir können nur hoffen, dass es nicht nur bei einer Information bleibt, sondern schnellstmöglich praktische Konsequenzen gezogen werden, ohne dass das Fachkräftegebot des Kindertagesfördergesetzes aufgeweicht wird. Oberstes Ziel für eine bessere Qualität der Förderung der Kinder in den Kindertagesstätten muss immer die gute Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher, möglichst auf Hochschulniveau sein. Wer bei der Ausbildung spart, die Grundstein der späteren pädagogischen Arbeit mit den Kindern ist, spart letztendlich bei der Qualität in den Kindertagesstätten.“

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