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Fachkraft-Kind-Relation im Hort muss besser werden

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, fordert im Rahmen der Beratungen zum Doppelhaushalt 2018/2019 eine Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation im Hort. 

„Eine gute Kindertagesförderung braucht ausreichend Fachkräfte für eine bestmögliche individuelle Förderung eines jeden Kindes. Entgegen den Beteuerungen der Landesregierung sind wir in M-V von diesem Anspruch meilenweit entfernt.

M-V ist eines der Bundesländer mit der schlechtesten Fachkraft-Kind-Relation in der Krippe, im Kindergarten und im Hort. Eine Fachkraft betreut noch zu viele Kinder. Das hat negative Folgen für die pädagogische Qualität und das Wohlbefinden der Kinder. Daran hat sich seit Jahren nichts geändert. Nicht nur meine Fraktion, sondern zahlreiche Fachleute in Bund und Land fordern deshalb die schrittweise Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation. Das ist überfällig, um gute Entwicklungschancen für alle Kinder zu gewährleisten. 

Im Doppelhaushalt 2018/2019 sollte mit der Verbesserung im Hort begonnen werden. Nicht mehr 22, sondern 18 Kinder sollen von einer Fachkraft betreut werden. So kommt die Betreuung weg von der reinen Beaufsichtigung hin zu mehr individueller Betreuung und Förderung der 6- bis 14-jährigen Kinder. Für die Absenkung des Schlüssels sind Mittel in Höhe von jährlich mindestens 7,1 Mio. Euro bereitzustellen. Zudem müssen mehr Ausbildungsplätze geschaffen und die Beschäftigten besser bezahlt werden, um ausreichend Fachkräfte zu sichern.

Die Landesregierung weiß um die Probleme, unterwirft sich aber dem Spardiktat des Finanzministers. Mit der Aufweichung des Fachkräftegebots sorgt sie sogar für eine Qualitätsminderung.“

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