Enquete-Kommission „Jung sein in M-V“ nicht verweigern!
Zur heutigen Befassung mit dem Antrag der Beteiligungswerkstatt des Landesjugendringes M-V auf Einsetzung einer Enquete-Kommission „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:
„Mitsprache und Beteiligung von jungen Menschen in M-V sind unerlässlich für eine demokratische Gesellschaft und bestmögliche Zukunftschancen der nachfolgenden Generationen. Dazu gehört, dass die Sichtweisen und Handlungsempfehlungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbindlich Eingang in Landes- und Kommunalpolitik finden müssen. Dafür fordern die jungen Leute die Einsetzung einer Enquete-Kommission im Landtag, die sich intensiv über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren mit der Lebenswelt der jungen Menschen befasst. Neben der grundlegenden politischen und sozialen Beteiligung von Jugendlichen sollen Themen wie Demokratieförderung, Chancengleichheit, Bildung, aber auch Stärkung der Medienkompetenz eine Rolle spielen.
Es ist völlig unverständlich, warum die Koalitionäre aus SPD und CDU eine solche Enquete-Kommission ablehnen. In der vergangenen Legislaturperiode erfolgte eine intensive Befassung mit dem ‚Älter werden in M-V‘. Für eine gesamtgesellschaftliche Betrachtung der Lebenssituation der Menschen im Land muss sich die Landespolitik auch ausgiebig den Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschäftigen. Dies ist umso wichtiger, da wir gerade diese Zielgruppe in M-V halten und ihnen bestmögliche Chancen für ein selbstbestimmtes Leben geben möchten.
Die Linksfraktion fordert eine öffentliche Diskussion über das Für und Wider einer Enquete-Kommission ‚Jung sein in M-V‘ und hat eine Aussprache zum Thema auf der kommenden Landtagssitzung beantragt.“
