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Betreuungswesen den Realitäten anpassen und stärken

Zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Entwicklung der Betreuungssachen in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs.: 7/1952) erklärt die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Die Zahl der Betreuungsverfahren ist zwar geringfügig gesunken, aber die einzelnen Fälle sind komplexer und zeitaufwändiger geworden. Diese Einschätzung teilt auch das Justizministerium.

Die Finanzierungs- und Vergütungsregelungen in diesem Bereich werden den Realitäten schon lange nicht mehr gerecht. Die Bezahlung der Berufsbetreuer und die abrechenbaren Stunden müssen erhöht werden.

Genauso wichtig ist es, die Betreuungsvereine stärker zu unterstützen. Wenn die Landesregierung die Verantwortung auf das Ehrenamt abwälzt, dann müssen die engagierten Menschen auch angemessen finanziert werden.“

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