#vorOrt in Göhlen: Vom Radwegeausbau und Feuerwehr

Aus dem Wahlkreis

Am Freitag brachte Jacqueline Bernhardt [DIE LINKE.] ihre Tour durch die Gemeinden im Landkreis und aktuell in ihrem Wahlkreis mit einem Besuch in Göhlen zu einem vorläufigen Abschluss: „Weiter geht es dann in der kommenden Legislaturperiode, wenn ich wieder im Landtag sein sollte“, wie die Landtagsabgeordnete festhält.

„Die erfolgreiche Gemeindefusion mit der Exklave Leussow und das ‚Hochzeitsgeld’ haben die Sanierung des Gemeindehaushaltes ermöglicht, wodurch inzwischen eine Reihe wichtiger Projekte angeschoben werden konnten, wie der Bürgermeister von Göhlen, Helmut Seyer, im Gespräch deutlich machte. Zu nennen sind hier unter anderem die Spielplatzsanierungen in Göhlen und Leussow, aber auch die Schaffung einer sicheren Radwegeverbindung zwischen Göhlen und Leussow. Bei der Radwegeverbindung stehen zurzeit gerade aktuelle Fristen zur Vergabe der Planungsleitungen an. Erste Gespräche mit den betroffenen Grundeigentümern stimmen den Bürgermeister zuversichtlich. Wir als Linke können den Ausbau der Radwege nicht nur aus touristischen, sondern vor allem umweltpolitischen Gesichtspunkten nur begrüßen. In der nächsten Legislaturperiode muss alles getan werden, dass die Förderprogramme zum Ausbau der Radwege weiter ausgebaut werden und so Gemeinden weitere Unterstützung erhalten“, betont Bernhardt und sie ergänzt:

„Am 21. September hat die Gemeindevertretung die Brandschutzbedarfsplanung beschlossen, zur praktischen Umsetzung der darin enthaltenen Forderungen laufen die Debatten aber noch. Die Suche nach einer günstigen und praktikablen Alternative zu einem Drehleiterfahrzeug für die Brandbekämpfung oberhalb des zweiten Geschosses ist noch nicht beendet. Eine Problematik, die mir in den letzten Wochen bei meinen Gesprächen mit den Bürgermeistern auch in anderen Gemeinden begegnet ist. Funktionalität und Einsatzfähigkeit müssen gewährleistet sein, das ist sicherlich unstrittig, es bleibt aber zu hoffen, dass eine Lösung gefunden werden kann, durch die die Gemeinden nicht bei den Investitions- und Unterhaltskosten überfordert werden. Wir fordern seit längerem, dass die Feuerwehr so ausgestattet sein müssen, dass sie sich und uns schützen.”