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Screenshot: oben: Jacqueline Bernhardt, Guido Lenz, Mathias Dürkop — unten: Steffi Pulz-Debler, Torsten Koplin

Zur Zukunft der Krankenhauslandschaft

Screenshot: Torsten Koplin, Jacqueline Bernhardt, Stefan Sternberg

Die Coronabedingungen waren nicht nur eines der angesprochenen Themen, sondern auch Grund dafür, dass die Landtagsabgeordneten der Linksfraktion M-V, Jacqueline Bernhardt und Torsten Koplin per Videokonferenzen Gespräche mit der Asklepios-Geschäftsführung und dem Landrat zur Zukunft der Krankenhauslandschaft führten.

     „Im Gespräch mit dem Geschäftsführer der ASKLEPIOS-Klinik in Parchim, Mathias Dürkop, dem Regionalgeschäftsführer, Guido Lenz, wurde uns am Wochenbeginn versichert, dass die Suche nach weiteren Fachärzt*innen intensiv fortgeführt wird. Das Ziel, eine Kinderstation im 24/7-Betrieb inklusive Gynäkologie/Geburtsabteilung absichern zu können, hat für die Geschäftsführung als auch für uns höchste Priorität.“, hält Steffi Pulz-Debler, Fraktionsvorsitzende der Stadtfraktion DIE LINKE Parchim fest.

     Jacqueline Bernhardt ergänzt: „Bestärkt wurden wir in unserer Auffassung, dass der Mangel an Haus- und Fachärzt*innen in der Fläche und nicht zuletzt in den Kliniken sich nicht dadurch beseitigen lässt, dass die Studienplätze in der Humanmedizin seit Jahren niedrig gehalten werden. Hier muss gegengesteuert werden, der ‚Numerus Clausus’ muss weg, die Studienplatzzahl muss dringend rauf. Unabhängig davon muss bei langjährigen Ausbildungszeiträumen bis zur Facharztqualifikation nach unserer Auffassung auch über Übergangslösungen nachgedacht werden.“

     „Wir sorgen uns darum, die medizinische Versorgung verlässlich und zukunftssicher zu gewährleisten,“ betonte Torsten Koplin und führt weiter aus: „Kleine Krankenhäuser in der Fläche sind dabei eine feste Größe. Weil sich die alternsmäßige Zusammensetzung der Bevölkerung verändert und die Digitalisierung in der Medizin rasant Einzug hält, entsteht die Verpflichtung, Gesundheitsversorgung neu zu denken. Hierzu gehören für uns regionale Kooperationen, an denen kleine Krankenhäuser ebenso beteiligt sind wie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Akteure der verschiedenen Heilberufe, der Reha-Bereich und Pflegeexpert*innen. Zum langfristigen Erhalt der kleinen Krankenhäuser, die zukünftig durchaus die Rolle eines Integrierten Versorgungszentrums in der Region wahrnehmen können, denken wir auch über die Gründung eines Landeskrankenhausbetriebes in öffentlicher Trägerschaft nach. Die Gespräche mit dem Landrat und dem Management von Asklepios waren in Hinsicht auf die Zukunftsfragen sehr aufschlussreich.“, so Torsten Koplin.

     Der Idee der Kooperation und Vernetzung von Krankenhäusern in öffentlicher Trägerschaft zu generieren, unterstützt auch der Landrat, Stefan Sternberg, in einer in weiteren Gesprächsrunde. So könnten viele Vorteile generiert werden, wie zum Beispiel die Aushandlung von Rabatten.


 

 

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