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Landesregierung muss mehr eigenes Geld für die Kinder einsetzen

Zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Umsetzung des Aktionsplans ‚Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche‘“ (Drs. 7/6257) erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Kinder und Jugendliche sind und waren die Hauptleidtragenden der Corona-Pandemie. Deshalb müssen alle Anstrengungen unternommen werden, die negativen Auswirkungen abzufedern. Die vom Bund bekämpfen allerdings vorwiegend Probleme, die bereits vor Corona allgegenwärtig waren.

So wird etwa die Schulsozialarbeit für zwei Jahre zusätzlich gestärkt. Das ist bei der unzureichenden Ausstattung von lediglich einer Schulsozialarbeiterin bzw. einem Schulsozialarbeiter auf 502 Schülerinnen und Schüler ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus, um diese wichtige Arbeit dauerhaft auf sichere Beine zu stellen.

Auch die Bereitstellung einer zusätzlichen Sprach-Fachkraft je Kita war angesichts der zu geringen Personalausstattung bereits vor der Pandemie überfällig. Insgesamt 103 Interessenbekundungen bis 24. Juni 2021 zeigen, dass hier ein erheblicher Bedarf besteht. Die Landesregierung darf nicht länger allein auf Bundes- oder europäische Programme bauen, sondern muss auch Landesmittel in die Hand nehmen. An den Kindern wurde in den vergangenen Jahren viel zu viel gespart.“