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Kinderschutz erwünscht – nur kosten darf er nichts

Zur Ablehnung des Antrags „Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern weiter verbessern“ erklärt die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Es ist ein Trauerspiel, wie sich die Landeregierung und die sie tragenden Fraktionen von SPD und CDU um einen effektiven Kinderschutz im Land herumdrücken.

Mecklenburg-Vorpommern hat seine Jahren Missbrauchszahlen, die weit über dem Bundesdurchschnitt liegen. Wirklich effektive Maßnahmen, wie die Einführung eines Kinderbeauftragten oder die Stärkung der psychosozialen Prozessbegleitung lehnen Regierung und Koalition ab. Stattdessen beschränken sich die Forderungen der Regierung weitestgehend auf härtere Strafen für Sexualstraftäter. Damit erhalten die Kinder zwar keinen besseren Schutz, sie kommen aber gut an und kosten nichts.“