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Digitalisierung in den Blick der Juristenausbildung nehmen

Zur immer lauter werdenden Forderung von Richterbund und Anwaltschaft, die Digitalisierung in der Justiz voranzutreiben, erklärt die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

 

„Corona hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung in der Justiz ist. An den Gerichten des Landes, die die elektronische Akte bereits nutzen, hat sie erheblich zu einer Verbesserung der Arbeitsabläufe gerade in der Krise beigetragen.

Mit Beginn des Jahres 2026 muss sie laut Gesetz überall eingeführt sein, das elektronische Anwaltspostfach muss bereits spätestens Anfang 2022 aktiv genutzt werden. Die Digitalisierung wird damit laufend umgesetzt und muss entsprechend flankiert werden – etwa durch eine entsprechende technische Ausstattung der Gerichte, geänderte Prozessordnungen und vor allem eine zeitnahe Anpassung der juristischen Ausbildung. Digitalisierung spielt in der Juristenausbildung in Mecklenburg-Vorpommern noch keine Rolle. Das muss sich ändern. Wir bereiten eine entsprechende Initiative vor, damit die Justiz auch diesem Bereich zukunftsfest gemacht werden kann.“